Amnesty International Gruppe 1062 (Köln Ehrenfeld)

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Eil- und Briefaktionen mit Bezug zu China

Was ist auf dem Bild zu sehen?Das individuelle Engagement für Menschen in Gefahr ist durch nichts zu ersetzen. Denn öffentlicher Druck ist das wirksamste Mittel, um Menschen vor Folter, Vergewaltigung oder dem sogenannten "Verschwinden" zu retten. Eilaktionen und die "Briefe gegen das Vergessen" sind ein wesentliches Instrument von Amnesty International. Sie üben – wie auch öffentlichkeitswirksame Kampagnen, Aktionen und Mahnwachen – effektiv Druck auf die Machthaber und Behörden eines Landes auf und zeigen, dass Vergehen und Verbrechen nicht unbeobachtet bleiben. Häufig können sie Menschenrechtsverletzungen stoppen. Oft zählt dabei jede Minute und vor allem jede Stimme. Auch Ihre!

Unterschreiben In dieser Rubrik weist unsere Gruppe regelmäßig auf aktuelle Appelle zu konkreten Fällen von Menschenrechtsverletzungen in China hin, über die Sie sich an die Verantwortlichen vor Ort wenden können.

Werden Sie mit uns aktiv! Sie müssen nicht Mitglied von Amnesty sein, um sich an diesen Appellen zu beteiligen. Verfassen und versenden Sie individuell einen Brief. Oder laden Sie die von Amnesty International vorformulierten Appellbriefe herunter und schicken Sie sie unterschrieben an die Adressaten in China (und möglichst eine Kopie an die Chinesische Botschaft in Berlin).

Amnesty startet regelmäßig sogenannte "Urgent Actions" (Eilaktionen), um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen. Eine Eilaktion besteht aus einem Maßnahmenbündel, das neben einem Eilbericht vor allem massenweise Appelle, Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen beinhaltet. Adressaten von Eilaktionen sind häufig Staatsanwälte, Richter, Gouverneure, Staatspräsidenten, Minister, Militärpersonen, Gefängnisdirektoren, Botschafter, Konsuln, Polizeistellen oder auch Wirtschaftsunternehmen. Der rasche und massive Protest mit Eilaktionen ist in etwa 40 Prozent aller Fälle erfolgreich. Das kann im Einzelfalle heißen, dass Todesurteile umgewandelt, Folterungen unterbunden, Haftbedingungen erleichtert und politische Gefangene freigelassen werden. Die Briefe einer Eilaktion sollen in großer Zahl in einem kurzen Zeitraum bei den Adressaten ankommen. Beachten Sie deshalb die jeweils angegebenen zeitlichen Fristen.

Briefe gegen das Vergessen

Politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern – ohne faires Gerichtsverfahren und unter schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz! Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht vergessen werden. Die "Briefe gegen das Vergessen" wirken durch ihre enorme Anzahl.

Liu-Xiaobo-XiaLiu Xiaobo und Liu Xia: Der prominente chinesische Akademiker und Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo verbüßt zur Zeit eine Gefängnisstrafe wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsmacht". Seine Frau, die Dichterin und Künstlerin Liu Xia, steht in Peking rechtswidrig unter Hausarrest. Amnesty International betrachtet beide als gewaltlose politische Gefangene und fordert ihre Freilassung.
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Su Changlan Teaser-WebSu Changlan: Su Changlan ist eine bekannte Aktivistin in Südchina. In den vergangenen Jahren hat sie sich insbesondere für Frauen- und Kinderrechte eingesetzt. Im Oktober 2014 wurde sie festgenommen und befindet sich seitdem in Haft. Ihre Familie erhält trotz wiederholter Anträge keine Erlaubnis, sie in der Haft zu besuchen. Am 3. Dezember 2014 wurde Anklage gegen sie wegen "Anstiftung zum Umsturz" erhoben. Gemäß dem chinesischen Strafgesetz droht ihr bei einem Schuldspruch eine lebenslange Haftstrafe.
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Weitere, nicht nur China betreffende Briefe gegen das Vergessen finden Sie hier.
Weitere aktuelle Eilaktionen von Amnesty finden Sie hier.

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