Menschenrechtssituation in China
Städtepartnerschaft Köln - Beijing
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Allgemein
Die Städtepartnerschaft zwischen Köln und Beijing (alt: Peking) wurde am 14. September 1987
gegründet. Regelmäßig reisen Delegationen von der Stadt Köln nach Beijing und umgekehrt.
Zuständig ist die Abteilung "Internationale Angelegenheiten" beim Amt des Oberbürgermeisters.
Detaillierte Informationen finden Sie auf der
Webseite der Stadt Köln.
Kontakte zwischen Stadt Köln und Amnesty Gruppe Köln Ehrenfeld
Schon viele Jahre gibt es gute Kontakte zwischen Mitglieder der Ehrenfelder Gruppe und
Mitarbeiter von was seit einigen Jahren die Abteilung "Internationale Angelegenheiten" ist.
Z.B. haben wir im Vorfeld der Olympischen Spiele die Stadt Köln informiert über die aktuelle
Menschenrechtssituation. Konkret haben wir 3 Situationen in Beijing angesprochen:
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Bu Dongwei (auch Dawid Bu genannt), ein Anhänger der spirituellen Bewegung Falun Gong
wurde ohne Anklage und Prozess im Juni 2006 für zweieinhalb Jahre zur „Umerziehung durch
Arbeit“ eingesperrt. Er ist verfrüht, Mitte 2008, freigekommen.
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Ye Guozhu, ein Restaurant-Besitzer, der protestiert hatte, weil sein Restaurant ohne
Entschädigung abgerissen wurde, wurde im Dezember 2004 wegen „Schürens von Streit und
Unruhestiftung“ zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist Ende 2008 freigekommen.
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Hu Jia und Zeng JinYan:
Der prominente Menschenrechtler Hu Jia wurde am 3. April 2008 vom Mittleren Volksgericht
Nr. 1 in Peking wegen „Schürens der Subversion“ zu drei Jahren und sechs Monaten
Gefängnis sowie zu einem Jahr Aberkennung seiner politischen Rechte verurteilt. Hu Jia
hat Ende 2008 den Sacharow-Preis des EU-Parlaments erhalten. Hu Jia ist noch immer im
Gefängnis und seine Frau Zeng Jinyan steht noch immer unter Hausarrest.
Nach den Olympischen Spielen haben wir ungefähr einmal pro Jahr der Stadt Köln ein Dossier zu kommen lassen
über den bekannten Pekinger Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng, der jetzt wieder in Haft sitzt.
China-Jahr Stadt Köln
Mit dem Chinajahr 2012 möchte der Stadt Köln nicht nur auf 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Beijing zurückblicken, sondern auch ein Forum
zum Austausch bieten, um neuen Impulsen für die zukünftige Zusammenarbeit Raum zu geben.
Im Mittelpunkt des umfangreichen Gesamtprogramms steht das gemeinsam von der Stadt Köln und der Landesregierung gestaltete NRW-Chinafest
am 14. bis 16. September 2012.
Denn über das Kölner Städtepartnerschaftsjubiläum hinaus jährt sich in 2012 auch die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China zum 40. Mal.
Amnesty International ist in Gespräch mit der Stadt Köln um bei relevanten Veranstaltungen passende Beiträge zu geben.
Mehr Information zu das Chinajahr auf der
Webseite der Stadt Köln.
© Amnesty International Gruppe Köln Ehrenfeld
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 23.04.2012
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