Amnesty International Gruppe 1062 (Köln Ehrenfeld)

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Gruppe 1062 (Köln Ehrenfeld)

Herzlich Willkommen auf der Website der Amnesty-Gruppe Köln-Ehrenfeld!

Hier erfahren Sie alles über unsere Gruppe, unsere Aktivitäten und darüber, wie und wo Sie bei uns mitmachen können. Unser Hauptthema ist die Menschenrechtssituation in China. Seit April 2015 betreut unsere Gruppe die chinesische Künstlerin Liu Xia. Sie steht seit Oktober 2010 unter Hausarrest, für dessen Aufhebung wir uns mit Briefaktionen und Öffentlichkeitsarbeit einsetzen. Liu Xia ist die Witwe des am 13.07.2017 verstorbenen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo. Aus Anlass seines Todes und des nach wie vor bestehenden Hausarrestes für seine Ehefrau fordern wir die Absage des Chinafests der Stadt Köln im August 2017:

KÖLN, 24.07.2017– Der Kölner Bezirk von Amnesty International ist tief erschüttert über den Tod des Menschenrechtsverteidigers Liu Xiaobo, der am 13. Juli 2017 nach fast neunjähriger Haft starb, ohne die Freiheit wiedererlangt zu haben. Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, sagt dazu: „Die chinesische Regierung ging mit größter Härte gegen Liu Xiaobo vor, der nichts anderes tat, als sich friedlich für die Menschen in China und die Menschenrechte einzusetzen. Auch die Familie des Friedensnobelpreisträgers wurde nicht verschont und seine Frau Liu Xia jahrelang ohne rechtliche Grundlage willkürlich unter Hausarrest festgehalten. Amnesty fordert die chinesische Regierung dazu auf, den Hausarrest gegen Liu Xia und alle anderen Einschränkungen gegen sie unverzüglich aufzuheben." Derweil steht das Chinafest der Stadt Köln bevor, mit dem das 30jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Kölns mit der chinesischen Hauptstadt Peking gefeiert werden soll. „Der Kölner Bezirk von Amnesty International ist der Auffassung, dass es unter den gegebenen Umständen nichts zu feiern gibt. Wir fordern die Stadt Köln auf, das Chinafest abzusagen", sagt Sebastian Bartsch, Mitglied des Sprecherteams in Köln. „Diese Forderung haben wir der Oberbürgermeisterin und den Ratsmitgliedern der Stadt Köln an diesem Wochenende in einem Brief übermittelt." Sollte das Fest stattfinden, wird Amnesty dort gemeinsam mit anderen, die sich für die Verwirklichung der Menschenrechte in China einsetzen, an den verstorbenen Menschenrechtsverteidiger Liu Xiaobo erinnern und gegen den skandalösen Hausarrest von Liu Xia in der Partnerstadt protestieren.

Weitere Informationen zu unseren Aktionen und zur Menschenrechtssituation in China erhalten Sie auch unter facebook.com/Amnesty-Köln-Ehrenfeld-203914200000245 und twitter.com/ai_Ehrenfeld.